Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik

Logistiker haben den Überblick. Mit dem Scanner erfassen und dokumentieren sie alle Warenbewegungen. Sie erwerben den Staplerführerschein und sind sowohl im normalen Trockenlager als auch im Kühlhaus tätig. „Man sitzt im Betriebsalltag also nicht nur am Computer und bearbeitet Lieferscheine, sondern tauscht sich auch mit anderen Menschen aus und kann sich bewegen“, erläutert Ausbilder Granit Pacolli. Jeder Tag bei Schne-frost biete Abwechslung.

Wer Fachkraft für Lagerlogistik werden will, sollte über gute Kenntnisse in Deutsch, EDV, Mathematik und Englisch verfügen. Weitere Fremdsprachenkenntnisse (zum Beispiel Russisch) werden positiv bewertet, denn die Lkw-Fahrer kommen aus aller Herren Länder.

Ausbilder Granit Pacolli nennt den Realschulabschluss für die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik „sinnvoll aber nicht zwingend erforderlich“. Hauptschüler mit qualifiziertem Abschluss und guten kommunikativen Fähigkeiten können sich ebenfalls bewerben.

Das sagt der Auszubildende Lennart Osterkamp (19)

Welche Aufgaben haben Fachkräfte für Lagerlogistik?

Ich bin überall im Betrieb unterwegs. Ich sorge dafür, dass die produzierte Ware eingelagert wird und zum Kunden gelangt, aber befasse mich auch mit der Warenannahme und der Versorgung der Produktionslinien. Immerhin müssen die Rohstoffe erst einmal dort hingelangen. Bevor es an die Produktion geht, nehmen wir zur Qualitätssicherung auch Proben.

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Was lernen Sie in der Berufsschule?

Es geht um Kommissionierung, Verladung, Tourenplanung und Warenannahme, aber eben auch um Qualitätssicherung und Einkauf.

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Was machen Sie am liebsten?

Staplerfahren (lacht). Nein, das kann man gar nicht so genau sagen. Es gefällt mir, dass ich so vieles Verschiedenes kennenlerne – ob in der Produktion oder Organisation. Aber Staplerfahren gehört definitiv dazu! Die Mischung aus körperlicher und gedanklicher Arbeit passt mir gut.

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